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Lebensbejahende Gemeinde

Das Projekt Lebensbejahende Gemeinde ist aus einer Vision entstanden, die Nächstenliebe für Familien praktisch und konkret werden lassen will und einlädt, Gesellschaft lebensbejahend mitzugestalten. Das Leben ein Stückchen leichter machen. Das liegt uns am Herzen. Manchmal braucht es dafür gar nicht viel, aber wenn es fehlt, können die Auswirkungen gravierend sein. Lebensbejahende Gemeinde – macht den Unterschied.

Leben braucht Verbündete! Es gibt verschiedene Situationen und Umstände, in denen das besonders zutrifft, z. B. im Alter oder bei dauerhaften körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Es gilt auch am Beginn des Lebens, wenn im Körper einer schwangeren Frau neues Leben heranwächst. Lebensbejahende Gemeinde konzentriert sich auf diesen Bereich, wohl wissend, dass es andere Situationen gibt, in denen Menschen Unterstützung brauchen.

Hinweis: Auf dieser Seite findest du einen zusammenfassenden Überblick zu diesem Thema. Zu jedem Teilthema kannst du eine ausführliche Unterseite anwählen. Entweder gleich über das Inhaltsverzeichnis oder über den Link unter jedem Absatz. Einige Unterseiten werden nach und nach noch weiter entwickelt.

Herausforderungen für Menschen mit Kindern

Der Alltag von Familien ist oft geprägt von vielfältigen Herausforderungen. Ob Alleinerziehende, Mehrlinge oder Patchworkfamilien – jede Lebenswelt birgt eigene Geschichten, Freuden und Hürden. Wir geben Einblicke in unterschiedliche Familiensituationen und zeigen, wie hilfreich Unterstützung für einen guten Start ins Leben sein kann.

"Welcher Einsatz wäre von uns gefordert, hier fürsorglichen Herzensraum für die Frau zu eröffnen, damit sie ihrerseits auch dem werdenden Kind den Raum geben kann, der für sein Wachstum nötig ist? Was sind wir bereit, dafür zu investieren und auszuhalten?"

Bischof Dr. Stefan Oster auf dem Kongress "Leben Würde" am 9. Mai 2025

Standortbestimmung

Seid ihr eine Gemeinde, die das Leben bejaht? Was bedeutet das für euch konkret? Viele Menschen sind auf sich allein gestellt, ob als Single, getrennt lebend, verwitwet oder als Ein-Eltern-Familie. Habt ihr diese Menschen im Blick und wisst um ihre Bedürfnisse? Jeder Mensch kann in Situationen geraten, indenen er Unterstützung benötigt. Das gilt besonders, wenn Kinder mit im Haushalt leben oder unterwegs sind. Hier könnt ihr als Gemeinde einen Unterschied machen, indem ihr hinschaut, zuhört und gezielt helft. Wir bieten euch Checklisten, Mustervorlagen und eine Übersicht für konkrete Schritte an , wie ihr als Gemeinde gemäß eurer Möglichkeiten Familien gezielt stärken und unterstützen könnt.

Ansprechpersonen

Gemeindeinterne Ansprechpersonen für Menschen mit Kindern sind ein niederschwelliges Angebot, eine erste Anlaufstelle, die an passende Beratungs- und Fachdienststellen vermitteln und ggf. den Übergang dorthinbegleiten kann. Die Ansprechpersonen kennen die vielfältigen Unterstützungsangebote vor Ort und lotsen die Familien, dass sie die entsprechende Hilfe und Unterstützung finden. Als Ansprechperson musst Du selbst nicht der Experte sein, sondern nur der Wegweiser zu Fachberatungsstellen und anderen Hilfen.

Arbeitshilfen

Als Ansprechperson für Menschen mit Kindern stehen dir hier jährlich aktualisierte Mustervorlagen, Handouts für Familien, eine Stichwortsammlung u.v.m. zur Verfügung. Diese Materialien können deine Arbeit mit Familien unterstützen und vereinfachen.

Praktische Hilfen für Familien

Viele werdende Eltern zögern, ein (weiteres) Kind zu bekommen, weil die Rahmenbedingungen oft nicht stimmen. Es fehlt z.B. an Entlastungsangeboten oder praktischer Unterstützung im Alltag. Die Praxisbeispiele könnt ihr bei Bedarf in euren Gemeindekontext übertragen oder sie inspirieren euch,  eigene Ideen zu entwickeln.

Impulse zum Weiterdenken

Eine Lebensbejahende Gemeinde kann sich bewusst mit ethischen Themen zum Lebensbeginn auseinandersetzen. Sie kann Themen aufgreifen, Reflexionsräume schaffen und auf gute Weise dazu sprachfähig sein. Hier findet ihr in Kürze Informationen zur gesellschaftlichen Debatte um den Schwangerschaftsabbruch und theologische Impulse, die zum Gespräch darüber anregen. Außerdem Materialien zu altersgerechter und werteorientierterSexualaufklärung, ein Denkangebot zur Empfängnisregelung u.a.

Tipps und Links

Eine lebensbejahende Gemeinde kann Paare und (Ein-)Eltern-Familien fördern z.B. durch paar- und erziehungsstärkende Veranstaltungen. Dabei braucht es nicht immer neue Konzepte. Hier werden in Kürze bewährte Materialien, Inhouse-Angebote verschiedener Organisationen u.v.m. vorgestellt, die ihr direkt in eurer Gemeinde umsetzen könnt.

Du würdest dich gern in deiner Gemeinde dafür einsetzen, damit sie mehr zu einer Lebensbejahenden Gemeinde wird, und hast Fragen zu unserem Material oder zu ersten Schritten? Du hast hier die Möglichkeit, deine Fragen direkt an die Projektleiterin Christine Menke von der SCHWANGERENhilfe Hall zu senden. Sollte sie urlaubsbedingt einmal nicht zeitnah antworten, melde dich gern beim allgemeinen Kontaktformular des Weißen Kreuzes.

Haftungsausschluss: Das Weiße Kreuz stellt Mustervorlagen zur Verfügung. Diese Vorlagen wurden mit Sorgfalt erstellt, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie sind als Anregungen zu verstehen, welche Punkte bedenkenswert sind, sie wurden aber nicht rechtlich geprüft. Deshalb ist der Nutzer dieser Vorlagen nicht von der sorgfältigen eigenverantwortlichen Prüfung entbunden. Der Inhalt sollte nicht einfach übernommen werden, sondern im eigenen Interesse sollte genau überlegt werden, ob und in welchen Teilen gegebenenfalls eine Anpassung bzgl. der Situation und der Rechtsentwicklung erforderlich ist. Im Zweifel solltet ihr euch durch einen Rechtsanwalt eures Vertrauens beraten lassen. Der Weißes Kreuz. e.V. übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Mustertexte. Für Schäden materieller oder immaterieller Art, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen und Hilfsangebote bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen unmittelbar oder mittelbar verursacht werden, haftet das Weiße Kreuz nicht, sofern kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.

Quellen der Musik im Video:

  1. INTRO: Roland Kah “Happy Intro“
  2. CANVA - JOYSPRING “Come Be With Us“ (Instrumental Version)
  3. Roland Kah “Dancing In The Moonlight (Long Edith)

Die gezeigten Bilder wurden mittels KI in Canva generiert.

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