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Wegbegleiter sein - Sexualität als Thema in der Familie

Wegbegleiter sein - Sexualität als Thema in der Familie

Ausgabe: Nr. 81 - 2/2020

Veröffentlicht: 12.06.2020

Aus dem Inhalt:

Martin Leupold: Sexualethik als Spannungsfeld in der Familie

Antje Möller; Lea Morgenstern: Let's talk about Sex! - Sexualität als Thema in der Familie

Nikolaus Franke; Eltern als Wegbegleiter

Prof. Dr. Karla Etschenberg (Interview): Sexualaufklärung oder Sexualisierung?

Sarah Wolf: Sexualaufklärung aus der Sicht einer Grundschullehrerin - Didaktisch-methodische Hinweise für den Unterricht

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

Reden über Sex mit den eigenen Kindern – will man das, wollen die Kinder das?! Manchmal habe ich das Gefühl, jeder versucht, den Schwarzen Peter an jemand anderen weiterzugeben: die Eltern an die Schule, die Schule an sogenannte Experten … Oder überlassen wir es am Ende den Medien?

Eltern haben eine Aufgabe und zugleich ein Vorrecht: ihren Kindern Werte zu vermitteln, sie liebevoll zu begleiten und sie in ihren Fragen ernst zu nehmen. Unsere Kinder müssen sich zurecht finden in einer immer komplexeren Werte-Welt, sollen dabei nicht nur ihren eigenen Standpunkt finden, sondern ihn auch leben lernen.

An wen wenden sie sich, wenn der eigene Körper sich verändert, sie sich selbst entdecken? Hierzu macht Nikolaus Franke an zwei Beispielen deutlich, dass es Eltern gelingen kann, ihren Kindern hier liebevoll und hilfreich zu begegnen.

Gute praktische Beispiele für die Familie geben Antje Möller und Lea Morgenstern, die als Mutter und erwachsene Tochter diesen Lernweg bereits miteinander gegangen sind und dankbar darauf zurückblicken können, wie doch vieles gut gelingen kann.

Eine Hilfe, aber auch eine Herausforderung ist für Eltern die Zusammenarbeit mit der Schule, die an verschiedenen Stellen die „Sexualkunde“ auf dem Plan hat. Hier ist ein vertrauensvolles Miteinander wichtig, gerade bei kulturellen Werte-Unterschieden. Wie das vonseiten der Schule gehen kann und Eltern zur Mitwirkung eingeladen werden können, beschreibt Sarah Wolf als Grundschullehrerin.

Einen größeren Überblick gibt Prof. Dr. Karla Etschenberg in einem Interview, in dem sie zusätzlich auch die Medien und die Gesellschaftsmeinungen in den Fokus rückt. Wir haben mit ihr bewusst eine Wissenschaftlerin befragt, die einen anderen Blickwinkel einnimmt und dabei Beobachtungen thematisiert, die auch uns sehr wichtig sind.

Nicht zuletzt sind all diese Fragen eingebettet in das Bild, das der Schöpfergott von uns hat. Er hat nicht nur die Idee von Sexualität und Körperlichkeit gestiftet, sondern weiß auch, wie wir gut damit umgehen können. Wie wir uns daran halten können, ohne verkrampft zu sein, darüber schreibt Martin Leupold in seinem Artikel über die Ethik, die die Bibel uns hier vermittelt.

Dieses Heft soll zeigen, dass es möglich ist, unseren Kindern auf dem Weg in eine selbstbewusste Sexualität eine Orientierung zu sein. Wie gut, wenn wir uns dabei von der unbedingten Liebe des Schöpfers leiten lassen! Viel Freude beim Lesen und gerne auch Weitergeben wünscht Ihnen

Sonja Freitag, Mitglied des Redaktionsteams

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