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Sexualaufklärung

Sexualaufklärung

 

Ausgabe Nr. 46 - II/2011

Veröffentlicht: 16.05.2011

Eberhard und Andrea Ritz, Sexuelle Aufklärung für Kinder - ein "NOTwendiges" Übel?

Ute Buth, Die Bedeutsamkeit der Sexualaufklärung im Alltag

Wilfried Veeser, Teenager und ihr Gehirn

Ruth Eigenbrod, Mit 14 Jahren schwanger...

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

es war still im Wohnzimmer – zu still, wenn man kleine Kinder hat. Also ging ich nachschauen und fand meine 4-jährige Tochter im Sessel sitzen mit einem Buch in der Hand. Es war ein Aufklärungsbilderbuch von Janosch in seiner unverwechselbar schrägen Art, das sie im Bücherschrank entdeckt hatte. Ich wartete ab, was passieren würde. „Mama, guck mal! Das sieht ja lustig aus!“ Dabei zeigte sie auf eine Zeichnung von einem Mann mit deutlich erigiertem Penis. Was sollte ich nun dazu sagen!?

Wie sag ich’s meinem Kinde …? An dieser Frage kommt keiner vorbei, der selber Kinder hat. Früher oder später kriegen sie uns! Und jeder hat seine eigene Geschichte mit der Sexualität, seine eigene Aufklärungsgeschichte. Nicht immer ist diese glücklich verlaufen und oft war dabei viel Verunsicherung im Spiel. Doch ist es nicht so, dass wir unseren Kinder von etwas Schönem erzählen wollen? Von etwas, das Gott so wunderbar gemacht hat? Warum dann also fällt uns das oft so schwer?

Zunächst einmal malt uns die Andacht von Eberhard Ritz die Verantwortung unseren Kindern gegenüber auf. Dr. Ute Buth möchte uns Mut machen, die Dinge beim Namen zu nennen, und zeigt dabei klar nachvollziehbare Schritte auf. Pfarrer Wilfried Veeser fordert unser Verständnis für die Teens an sich heraus und Ruth Eigenbrod im Besonderen für diejenigen, die noch so jung und trotzdem schon schwanger sind, weil sie vielleicht auch nicht gut aufgeklärt wurden. Außerdem finden Sie praktische Tipps zu konkreten Alltagssituationen mit Kindern und Teenagern, in denen wir für eine biblische Sexualethik werben können.

So hoffen wir, dass das Gespräch mit (unseren) Kindern über Sexualität Formen annimmt und an Leichtigkeit gewinnt.

Herzliche Grüße

Sonja Freitag

 



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