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Scham und Würde

Scham und Würde

Ausgabe: IV/2007 - Nr. 32

Veröffentlicht: 15.11.2007

Walter Mehl, "Die Sache mit dem Feigenblatt" (Andacht zu 1. Mose 2,25 und 3, 21)

Ruth Heil, "Schamgefühl in der Familie"

Dorothee Erlbruch, "Zur Entwicklung des Schamgefühls"

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Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Diskussion um sexualethische Werte bewegen wir uns gewissermaßen stets auf einer Gratwanderung. Wir wollen nicht unreflektiert übernehmen, was unsere Gesellschaft uns lehrt. Andererseits möchten wir nicht unnötig eng oder prüde sein.

In diesem Spannungsfeld stehen wir auch bezüglich der Fragen um Scham und Schamlosigkeit. Welche Haltung nehmen wir ein, wenn es um Schamgefühle und FKK, gemischte oder getrennte Sauna, um Nacktsein in der Familie oder beim Arzt geht? Dieser „Sensor“ Scham, der uns im Gegensatz zu Tieren schöpfungsgemäß gegeben ist, ist sehr sensibel und leicht verletzbar.

In der vorliegenden Ausgabe äußert sich Dorothee Erlbruch grundsätzlich zu diesem Thema, Ruth Heil bedenkt vor allem den persönlichen Alltagsbezug. Der frühere Mitarbeiter des Weißen Kreuzes, Walter Mehl, betrachtet in seiner Andacht dieses Thema unter biblischen Aspekten. Es sind zum Teil sehr persönliche Standpunkte, die die Autoren hier darstellen. Diskutieren Sie darüber und finden Sie Ihre eigene Position. Das wünschen wir uns.

Herzliche Grüße

Rolf Trauernicht

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