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Erwachsen werden

Erwachsen werden

Ausgabe: Nr. 77 - II/2019

Veröffentlicht: 13.06.19

Aus dem Inhalt:

Nikolaus Franke, Zwischen Kind und Erwachsenem

Markus Schäller, EHE 2020 - ein leidenschaftliches Plädoyer für die Ordnung des Schöpfers

Markus Guterding, Traumpartner gefunden

Samuel Oertel, Christlich flirten?

Martin Leupold, Theologische Notizen - Sexualität und Reinheit

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

der Traum von der ewigen Jugend ist uralt. Aber bedeutet er, niemals erwachsen zu werden? Heute scheint dies manchmal ernüchternde Wirklichkeit zu sein. Jedenfalls dehnt sich die Zeit zwischen der körperlichen Geschlechtsreife und der Festigung der Lebensverhältnisse in Beruf und Familie immer weiter aus. Auch die Frage, ob und wann eine Ehe eingegangen wird, ist davon betroffen.

Wir kennen die Herausforderungen, die das für junge Menschen mit sich bringt, und nehmen sie ernst. Zugleich sind wir der Überzeugung, dass es für das Konzept einer exklusiven und dauerhaften Partnerschaft, wie es die Ehe darstellt, nach wie vor gute Gründe gibt. Und manchmal sind wir überrascht, wie gerade junge Christen in diesem Spannungsfeld neu nach klaren Orientierungen suchen und für sich Konsequenzen formulieren, die manch Ältere in Erstaunen versetzen.

Dieses Heft widmet sich der Spannung, in der Menschen in der so genannten Adoleszenz stehen, der Zeit ihres Erwachsenwerdens, besonders im Blick auf das Reifen von Liebe und Sexualität, auf die Anbahnung und Gestaltung intimer Beziehungen. Nikolaus Franke entfaltet in pädagogischer Sicht die entscheidenden Entwicklungsaufgaben, vor denen junge Menschen in dieser Zeit stehen. Markus Schäller entwirft ein entschlossen an der Bibel geeichtes Verständnis der Ehe für die Gegenwart. Markus Guterding macht jungen Leuten Mut, sich in der Partnerwahl vor allem an geistlichen Aspekten zu orientieren, und gibt praktische Tipps dazu.

Gerade junge Menschen mit christlicher Prägung tun sich mitunter schwer, unbefangen und mutig Beziehungen mit dem anderen Geschlecht anzuknüpfen. Sie sehen sich in dem Dilemma, es „ernst meinen“ zu wollen und sich doch nicht so schnell sicher zu sein, dass es der oder die Richtige ist. Gibt es auch ein „christliches Flirten“? Was kann und darf ich tun, um jemand anderem zu gefallen? Samuel Oertel stellt sich der Frage praktisch und im Klartext. Immer wieder begegnet mir im Zusammenhang mit Sexualität der Begriff der „Reinheit“, dem ich in den Theologischen Notizen nachgehe. Vielen Dank, dass Sie unsere Zeitschrift lesen!

Eine gute Lektüre wünscht Ihr

Martin Leupold,

Leiter Weißes Kreuz e. V. Weißes Kreuz e.V.

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