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Weil es um das Leben geht - Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikte

Weil es um das Leben geht - Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikte

Ausgabe: Nr. 73 - II/2018

Veröffentlicht: 08.06.2018

Aus dem Inhalt:

Dr. Ute Buth, "Ausgesprochen lebendig"

Dr. Michael Kiworr, "Pränataldiagnostik  – freudige
Erwartung oder ängstliches Abwarten?"

Christine Menke, "Begleitung im Schwangerschaftskonflikt"

Kathrin Lehmann, "Psychische Probleme nach
Schwangerschaftsabbruch und wie Hilfe aussehen kann"

Kai Mauritz im Interview mit Annette Fründ, "Abgerundet. Nicht abgebrochen – Meine Zeit mit Anna-Kristina"

Kai Mauritz, "Was Engagement bewirken kann"

Martin Leupold, "Verantwortung thematisieren - zur rechten Zeit am richtigen Ort"

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Weil es um das Leben geht

Liebe Leserinnen und Leser, dass werdende Eltern auch unter schwierigen Umständen ein Ja zu ihrem Kind finden können, ist seit jeher ein Herzensanliegen des Weißen Kreuzes. Daran hat sich nichts geändert. Zugleich ist das Thema nach wie vor heftig umstritten. Schon in der Frage, welche Begriffe man verwenden sollte, gibt es mitunter unüberbrückbare Gräben. Leider wird die Kommunikation dadurch manchmal fast unmöglich. Damit aber ist niemandem gedient. Am allerwenigsten den persönlich Betroffenen. Denn hinter dem Gedanken an einen Schwangerschaftsabbruch stehen nicht selten Konfl ikte im Zusammenhang mit einer ungeplanten oder krisenhaften Schwangerschaft, die Menschen bis an ihre äußersten Grenzen belasten können.

Uns geht es darum, diese Zusammenhänge sorgfältig zu betrachten und die Lebenswirklichkeit ernst zu nehmen, ohne vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Zunächst kommen zwei Fachärzte für Gynäkologie zu Wort. Dr. Ute Buth nimmt uns mit hinein in die Geheimnisse des Werdens und Wachsens eines Fötus. Dr. Michael Kiworr skizziert die gängigsten Verfahren der pränatalen (vorgeburtlichen) Diagnostik einschließlich ihrer Chancen und ihrer problematischen Aspekte. Wie es Betroffenen mit diesem Thema gehen kann, davon wissen erfahrene Beraterinnen zu erzählen. Christine Menke gibt einen Einblick in konkrete Situationen aus der Schwangerschaftskonfl iktberatung und zeigt auf, wie praktische Hilfe aussehen kann. Kathrin Lehmann beleuchtet Aspekte der Trauerarbeit bei Frauen, die auf einen Schwangerschaftsabbruch zurückblicken. In einem bewegenden Interview nimmt uns Kai Mauritz in die Geschichte einer Mutter hinein, die sich trotz aussichtsloser Situation gegen einen Schwangerschaftsabbruch entschieden hat.

Mit diesem Thema bewegen wir uns in einem Spannungsfeld unterschiedlichster Sichtweisen, Erfahrungen und Positionen. Wir wollen uns die Dinge nicht leicht machen und niemanden verurteilen oder verletzen. Wir nehmen andere Perspektiven ernst und sind offen für einen konstruktiven Dialog. Aber wir wollen auch zum Nachdenken anregen über das, was wir wahrnehmen und worüber nach unserer Überzeugung offen gesprochen werden muss.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Zeitschrift und Gottes Segen,

Ihr

Martin Leupold,

Leiter Weißes Kreuz e. V.

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