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Liebe im Alter

Liebe im Alter

Ausgabe: Nr. 68 - I/2017

Veröffentlicht: 16.03.2017

Dr. Wolfgang Vreemann, Sex und Sinnlichkeit

Elfriede und Siegfried Eckstein, Beziehung im Alter

Martin Leupold, Biblische Perspektiven

Martin Leupold, Theologische Notizen: Was meinen wir mit "Heiligung"?

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Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Ausgabe richten wir das Augenmerk bewusst auf die Lust und Last des Alters. Liebe und Sexualität werden in unserer Kultur vor allem der Jugend zugeschrieben. Mag sein, dass das Feuer in diesem Alter besonders heiß brennt und später eher eine stille Glut bleibt. Und sicherlich erleben viele Paare, dass sich das Begehren verändert und die Sexualität in der Ehe oft mit Routine einhergeht.

Aber wenn man sich irgendwann gar nichts mehr zu sagen hat, Komplimente und Zärtlichkeiten gegen Null gehen, dann ist das nicht unbedingt nur Schicksal. Jede Beziehung lebt davon, dass sie gepfl egt wird. So sehr die Liebe ein Geschenk bleibt, so wenig ist sie ein Selbstläufer. Paare, die immer wieder in ihre Liebe investieren, erhalten in der Regel auch viel zurück.

Das Älterwerden bringt Lasten und manche Leiden mit sich. Das wirkt sich auch auf die eheliche Gemeinschaft aus. Aber es gibt keinen Grund, Zärtlichkeit und Sexualität bei Älteren etwa unschicklich zu fi nden. Man kann und darf lernen, zunehmende körperliche Grenzen konstruktiv in das Miteinander hineinzunehmen. Sie ernst zu nehmen, ohne vor ihnen zu kapitulieren. Eine reife Liebe kann daran wachsen, diese neuen Herausforderungen entschlossen anzunehmen.

Dr. Wolfgang Vreemann skizziert ausführlich die körperlichen und geistigen Bedingungen, auf die die Liebe in späteren Jahrzehnten stößt, und gibt wertvolle Impulse, wie Paare damit umgehen und immer wieder ein ganzes Stück Erfüllung erleben können. Elfriede und Siegfried Eckstein zeigen die Bedeutung auf, die Beziehungen insgesamt im Älterwerden haben, und geben Tipps, wie man das gestalten kann. In meinem Artikel gehe ich einigen biblischen Spuren zu dem Thema nach und stoße dabei nebenbei auch auf den Begriff der Heiligung, dem ich mich in den Theologischen Notizen widme.

Sie werden die kleine Veränderung vielleicht bemerken: Der Platz für den Gebets- und Informationsbrief war häufi g eng bemessen für das, was wir gern in eigener Sache weitergeben möchten. Von dieser Ausgabe an werden diese Informationen als gesonderter Freundesbrief dieser Zeitschrift beiliegen.

Danke, dass Sie unsere Zeitschrift lesen! Ich wünsche Ihnen gute Inspirationen für Ihr persönliches Leben und die, mit denen Sie verbunden sind.

Herzliche Grüße, Ihr

Martin Leupold, Leiter Weißes Kreuz e. V.

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