Grundlagen der Beratung

Wer Menschen berät, kann einen bedeutenden Einfluss auf lebenswichtige Entscheidungen gewinnen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, verfügen die Beraterinnen und Berater des Weißen Kreuzes über eine geeignete Qualifizierung, die den Kriterien der German Association of Christian Counsellors (ACC) oder der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB) entspricht. Alle unsere Beratungsstellen haben sich auf unsere Beraterethik verpflichtet, die Sie hier herunterladen können:

Beraterethik hier herunterladen

Wie religiöse oder ethnische Unterschiede haben auch solche im Bereich der Sexualität immer wieder zu Diskriminierungen geführt. Das Weiße Kreuz hat deshalb eine Antidiskriminierungserklärung verabschiedet, die ebenfalls zu den Grundlagen unserer Arbeit gehört.

Antidiskriminierungspapier hier herunterladen

Beratung homosexueller Menschen

Seit 1992 gehört Homosexualität gemäß der Richtlinien der WHO nicht mehr zu den Identitätsstörungen. Demgemäß sind auf die sexuelle Orientierung gerichtete Therapien und Heilungsversuche unzulässig. Diese Einschätzung vertritt auch das Weiße Kreuz. Dennoch gibt es Menschen, die gleichgeschlechtliche Anziehung erleben und für die sich aus unterschiedlichen Gründen damit ein Konflikt verbindet. Viele von ihnen äußern den Wunsch nach einer Veränderung. Beraterinnen und Berater, die Menschen in solchen Fragen begleiten, nehmen die Anliegen und Überzeugungen der Ratsuchenden ernst. Gemeinsam wird in der Beratung erarbeitet, worin die erlebten Konflikte und Veränderungswünsche begründet sind und welche individuellen Möglichkeiten es gibt, damit umzugehen. Das Weiße Kreuz hat dazu aktuelle Leitlinien entwickelt.

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