Grundlagen der Beratung

Wer Menschen berät, kann einen bedeutenden Einfluss auf lebenswichtige Entscheidungen gewinnen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, verfügen die Beraterinnen und Berater des Weißen Kreuzes über eine geeignete Qualifizierung, die den Kriterien der German Association of Christian Counsellors (ACC) oder der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB) entspricht. Alle unsere Beratungsstellen haben sich auf unsere Beraterethik verpflichtet, die Sie hier herunterladen können:

Beraterethik hier herunterladen

Wie religiöse oder ethnische Unterschiede haben auch solche im Bereich der Sexualität immer wieder zu Diskriminierungen geführt. Das Weiße Kreuz hat deshalb eine Antidiskriminierungserklärung verabschiedet, die ebenfalls zu den Grundlagen unserer Arbeit gehört.

Antidiskriminierungspapier hier herunterladen

Beratung homosexueller Menschen

Selbstverständlich beraten wir Menschen auch ungeachtet ihrer sexuellen Identität im Rahmen unserer beraterischen Möglichkeiten und der Anliegen unserer Klientinnen und Klienten. Wenn Menschen zu uns kommen, die ihr gleichgeschlechtliches Begehren als Konflikt erleben oder eine wie auch immer geartete Veränderung wünschen, ist dies jedoch immer wieder Anlass für kritische Fragen und Kontroversen. Vor dem Hintergrund der langen Geschichte der Ausgrenzung und Erniedrigung homosexueller Menschen verstehen wir die große Sensibilität in dieser Frage. Unsere Beratung richtet sich nicht auf die Veränderung der sexuellen Orientierung, sondern auf die Klärung des geschlechtlichen Erlebens insgesamt, einschließlich der leitenden Motivationen und der ergebnisoffenen Frage nach den jeweils individuellen Möglichkeiten der Gestaltung. Zurzeit sind wir dabei, unser Angebot erneut weiter zu entwickeln. Im Interesse der Transparenz steht unsere bisherige Position weiter öffentlich zur Verfügung.

Stellungnahme zur Begleitung homosexueller Menschen hier herunterladen

Anfang 2019 ist das Weiße Kreuz in einen Zusammenhang mit sogenannten Konversionstherapien gebracht worden. Damit sind Therapieversuche gemeint, die Homosexualität mit fragwürdigen und z. T. entwürdigenden Methoden in Heterosexualität umwandeln sollen. Das Weiße Kreuz spricht sich klar gegen solche Therapien aus und bietet sie nicht an. Der einzige uns bekannte Anhaltspunkt für den Vorwurf ist ein Internetvideo, zu dem wir in einer Erklärung Stellung genommen haben.

Stellungnahme zu Konversionstherapien hier herunterladen