Ein Blick zurück ..
Gründung des Weißen Kreuzes


Die Gründung des Weißen Kreuzes 1890 in Berlin war eng verknüpft mit der Erweckungsbewegung um 1900. Persönlichkeiten des öffentlichen und kirchlichen Lebens identifizierten sich mit den Zielen des Weißen Kreuzes und wurden dessen Mitarbeiter und Seelsorger.

Zunächst wandte sich der Dienst hauptsächlich an junge Männer, ab 1911 auch an Mädchen und Frauen. In den folgenden Jahrzehnten breitete sich die Arbeit des Weißen Kreuzes international aus. Das „Dritte Reich" sowie der Zweite Weltkrieg machten die Weiß-Kreuz-Arbeit zunichte und zerstörten die internationale Zusammenarbeit. Die Geschäftsstelle in Berlin, später auch das Bundeshaus in Nowawes bei Potsdam gingen verloren.
Nach einer Phase des Wiederaufbaus wurde 1959 das Bundeshaus in Kassel erworben. Hier entstand durch die Zusammenführung der Männer- und Frauenarbeit der gemeinsame Verein „Weißes Kreuz e.V.".

Wie wichtig das Angebot des Weißen Kreuzes ist, zeigt die steigende Nachfrage nach Beratung und Angeboten im sexualethischen und seelsorgerlichen Bereich. Die Erweiterung der Aufgabengebiete z.B. durch die Verlags- und Seminararbeit veranlasste die Verlegung der Bundeszentrale nach Vellmar. Dort war das Weiße Kreuz 14 Jahre zu Hause.

1995 wurden in Ahnatal bei Kassel ein modernes Seminarzentrum und 1997 der neue Stammsitz bezogen.